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SRMR: Technik-Update zu meinem Setup

Mal etwas Technisches zur Abwechslung – zumindest ein bisschen.

Mein Setup für das Silk Road Mountain Race (SRMR) nimmt langsam konkrete Formen an. Das Rad steht, und auch beim Taschen-Setup habe ich mich inzwischen festgelegt. Es kann im Detail noch die eine oder andere kleine Änderung geben – im großen und ganzen wird mein Setup aber in dieser Richtung aussehen.

Fahrrad

Ich starte mit einem 29er Hardtail Mountainbike: Focus Raven 8.9.  

Geplant sind nur ein paar Änderungen gegenüber der Serienausstattung: Laufräder sowie die Ausstattung an Sattel und Lenker.

Lenker & Antrieb

Der Flatbar-Lenker weicht einem Dropbar Gravel Lenker (Ritchey Comp Beacon, 31.8). Dazu montiere ich SRAM Apex XPLR Griffe, passend zur serienmäßig verbauten SRAM Eagle GX 12-fach Schaltung – eine Kombination, die sich im Alltag einfach gut bedienen lässt.

Zusätzlich kommt ein Profile Design Sonic/Ergo 45/25a Lenkeraufsatz mit 40 mm Riser dazu.

Sattel & Pedale

Als Sattel nutze ich den Fizik Ariane Sattel – bewährt und verlässlich.  

Die Garmin Rally XC100 Pedale kommen ebenfalls mit, inkl. Leistungsmessung.

Laufräder & Dynamo

Für Stabilität und Haltbarkeit setze ich auf einen 29-Zoll Laufradsatz mit DT Swiss EX 471 Felgen. Dazu eine DT Swiss 350 Hinterradnabe und ein SON 28 Nabendynamo im Vorderrad. Aufgezogen werden Continental Dubnital und Trinotal (tubeless versteht sich)

Taschen & Pack-Konzept

Beim Packen setze ich auf bewährte Ortlieb-Lösungen und ergänze das Setup durch neue Komponenten. Mit an Bord sind:

  • Ortlieb Framepack (4 l)  
  • Ortlieb Handlebar Bag (9 l)  
  • Cyclite AeroBag (4,9 l) am Aero-Lenker – stylisch, aber nicht zu 100 % wasserdicht  
  • TopTube Bag (2,2 l)  
  • SP Connect Tasche für den Aero-Lenker

Neu dazu: Tailfin  

Hier kommt ein Cargo Pack (24 l) ins Spiel sowie zwei Gepäcktaschen mit je 5 l Volumen. Das soll vor allem für Stabilität im Heck sorgen und gleichzeitig genügend Stauraum bieten, wenn „Alles was mit muss“ eben auch wirklich Alles bedeutet.

Außerdem geht mein Evoc Trinkrucksack mit nach Kirgistan. Der Vorteil: zusätzliche Flüssigkeit lässt sich unkompliziert mitnehmen, und wichtige Papiere bleiben am Körper.

Schlafen: kaltfestes Setup

Kirgistan kann Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt liefern – daher ist ein Schlafsetup sinnvoll, das bis unter -10 °C unterstützt. Entsprechend kommt ein Schlafsack (ca. 800 g) mit.

Dazu:

  • Bivi von SierraDesign  
  • Thermarest Isomatte  

Als zusätzlichen Schutz für den Zeltbodenplane nehme ich, wenn es die Situation erfordert, zwei Quadratmeter Tyvek-Folie mit. Wenn es irgendwie passt, suche ich aber auch nach Jurten und anderen Unterkünften.

Elektronik

Auch hier bleibt das Setup grundsätzlich konsistent zu anderen Events:

  • Powerbanks (10.000 und 7.500 mAh)  
  • Kabel und Ladegeräte  
  • GoPro  
  • Garmin  

Neu ist das Sigma Radar Rücklicht. Gerade auf größeren Straßenabschnitten wird Kirgistan auch schneller und aktiver – da ist es ein Sicherheitsfaktor, „nach hinten sehen zu können“.

Ersatzteile

Ersatzteile gehören für mich klar ins Pflichtprogramm:

  • Bremsbeläge  
  • Kette  
  • Flickzeug  
  • Schaltzüge  
  • Reifenheber  
  • Kabelbinder  

Außerdem kommen TPU-Schläuche mit entsprechenden Flicken mit. Schaltauge und Multitool sind ebenfalls selbstverständlich.

Kleidung: mehr als gedacht

Bei der Kleidung geht inzwischen deutlich mehr mit, als mir lieb ist – Kleidung wiegt halt immer. Trotzdem: Das Ziel ist, Regen und Kälte wirklich abdecken zu können.

Neben der bewährten GoreTex Shakedry Jacke kommt eine Hardshell Jacke von Crivit dazu, um mich vor starkem Regen und Kälte zu schützen. Kombiniert mit einer darunter getragenen Daunenjacke habe ich die Wirksamkeit bereits im Januar in Finnland bei -25 °C getestet.

Dazu:

  • lange Radhose  
  • langarm Trikot  
  • Winterhandschuhe  
  • Regenhandschuhe (speziell)  
  • Regenhose  

Weiterhin im Gepäck:

  • Beinlinge  
  • trockene Socken  
  • Merino Mütze  
  • Sommerkappe für unter den Helm  
  • zwei Buffs gegen Kälte und Staub

Medikamente & Wasseraufbereitung

Medikamente müssen beim SRMR einfach erwähnt werden. Besonders sinnvoll sind Medikamente gegen bzw. bei Magen-Darm-Problemen. Zusätzlich nehme ich Mittel mit, die speziell bei Problemen durch die Höhe helfen. Auch Antibiotika sind für den Notfall ratsam – alles bewusst nur für den Fall der Fälle, denn unterwegs gibt es keine Apotheken.

Grundsätzlich gilt: Wasser aus Bächen oder Quellen muss aufbereitet werden. Dafür nehme ich einen passenden Filter mit.

Offene Punkte: Kocher und Geschirr

Noch unentschlossen bin ich bezüglich Campingkocher und Geschirr. Zu viel Gepäck? Oder lieber gut dabei haben? Ich kann mich noch nicht endgültig entscheiden.

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