Race is on!

Silkroad Mountain Race (SRMR)

Silk Road Mountain Race 2026

Im August steht das Silk Road Mountain Race auf dem Program. Schon ein paar Tage vor dem Start plane ich, nach Kirgistan aufzubrechen, um mich zu akklimatisieren und das Land sowie die Menschen vor Ort kennenzulernen.
Kirgistan ist für mich mehr als nur Zielregion: Es ist der Rahmen, in dem das Rennen stattfindet—mit hohen Bergen, weiten Landschaften und einer Kultur, die unterwegs immer wieder sichtbar wird.

Das SRMR ist eines der sogenannten Mountain Races (https://www.themountainraces.cc/). Dazu gehören u. a. das Atlas Mountain Race in Marokko, das Hellenic Mountain Race in Griechenland und das dieses Jahr erstmalig ausgetragene Taurus Mountain Race in der Türkei.Der Reiz liegt dabei nicht nur in der Distanz, sondern vor allem in der Kombination aus Offroad-Charakter, logistischer Komplexität und den Bedingungen in abgelegenen Regionen.

Der Wunsch, am SRMR teilzunehmen, reifte während des Northcape 4000. Die langen Asphaltstrecken durch Skandinavien brachten mich dazu, es irgendwann auch einmal auf losem Untergrund mit dem MTB zu versuchen.

Beim Iberia Traversa 2023 konnte ich bei meinem ersten Offroad-Event sogar unerwartet den ersten Platz belegen—mit einem Gravel Bike statt einem 29er MTB. Nachdem ich meine Bewerbung im November 2025 abgeschickt hatte, waren meine Hoffnungen auf einen Startplatz sehr gering. Umso erfreuter war ich, als am 15. Dezember die Zusage eintraf. Seit diesem Tag läuft die eigentliche Vorbereitung—sportlich, aber auch in Ausrüstung und Logistik.

Insgesamt ist das SRMR mit keinem meiner bisherigen Ultracycling-Rennen vergleichbar.

Livetracking & Updates während des Rennens
Das Rennen findet in abgelegenem Gelände statt, wo es häufig nur eingeschränkt Mobilfunk gibt. Das Tracking erfolgt per Satellit. Es kann daher durchaus vorkommen, dass sich mein Dot eine Zeit lang nicht bewegt—das ist dann einfach so.

Ich werde versuchen, an Kontrollpunkten oder bei Empfang ein paar Nachrichten und Bilder zu Instagram und WhatsApp zu schicken. Garantien kann ich dabei nicht geben—ich hoffe auf euer Verständnis.
Regelmäßige Updates
In den Blogartikeln unten findet ihr regelmäßig Neuigkeiten über die Vorbereitung in der heißen Phase im Juli.

Silk Road Mountain Race: as macht es aus?

Das SRMR ist ein *Race*—und gleichzeitig eine extrem eigenständige Herausforderung. Die Strecke führt durch Kyrgyzstan in hochalpines Gelände, kombiniert lange Etappen mit Höhenmetern und fordert sowohl körperliche Leistung als auch Selbstmanagement. Dazu kommen Abschnitte, die nicht „durchgehend fahrbar“ sind—zu einem großen Teil gehört hier auch das Gehen/Schieben (Hike-a-bike) ganz selbstverständlich dazu.

Typische Schwierigkeiten, die es zu beachten gilt
1) Höhe, Kälte und Wetterwechsel
Höhenlagen und Temperaturspannen spielen eine große Rolle. Kalte Nächte, widrige Witterung und wechselnde Bedingungen können die Erholung deutlich beeinflussen—daher müssen Ausrüstung und Routine darauf ausgelegt sein.

2) Entfernung & begrenzte Möglichkeiten zur Hilfe
Die Rennen laufen in Regionen, in denen nicht „mal eben“ etwas erreichbar ist. Man muss sich selbst versorgen, mit Defekten und Verzögerungen so umgehen, dass man weiterkommt, und Entscheidungen im Gelände sicher treffen.

3) Streckenprofil: viel Tempo—und viel „Nicht-Fahren“
Neben langen Anstiegen gibt es Passagen, die steil und/oder schwierig sind. In solchen Situationen muss man damit rechnen, Teile schieben zu müssen—und genau dann zählen Energiehaushalt, Ausdauer und mentale Stabilität.

4) Checkpoints innerhalb von Zeitfenstern
Um das Rennen erfolgreich zu beenden, ist es entscheidend, die staffed Checkpoints innerhalb der vorgegebenen Cutoffs zu erreichen. Das macht Pace- und Tagesplanung zu einem zentralen Faktor.

SRMR 2026 Route (externer Link): 
Route der 2026 Edition

Viel Spaß beim Lesen der Blogartikel—und bitte kommentiert die Artikel, oder stellt Fragen!
Euer Bert

Danke für Eure Spenden!

Nach dem Rennen ist vor dem Rennen. Und die Zeit bis zum Start des SRMR vergeht wie im Flug. Es ist also …

SRMR – parallele Vorbereitung

Eigentlich steht mit dem BHard im Juni zuerst ein Trainingsrennen auf dem Programm. Parallel dazu läuft jedoch die Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt: …

FAQ

Mit Miles4Malabon unterstütze ich 125 Vorschulkinder auf den Philippinen, um Ihnen den Besuch einer Grundschule zu ermöglichen .

Alle gesammelten Spenden gehen zunächst an die Projektgruppe Malabon e.V., welche die direkten Kontakte nach Malabon hat, und das Geld zweckgebunden, dem entsprechenden Projekt zuweist.

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Zurzeit sind über betterplace Zahlungen per PayPal, Bankeinzug, Kreditkarte, paydirect oder Überweisung möglich.

Betterplace überweist die Gelder direkt an die Projektgruppe Malabon e.V. Im Gegenzug dazu müssen Belege vorgewiesen werden, dass die Gelder zum entsprechenden Zweck auch verwendet worden. Darüber hinaus erhalte ich ebenfalls regelmäßig Informationen über die 125 Vorschulkinder, die mit dem Programm unterstützt werden.

Jeder Spender erhält vom betterplace im Februar des Folgejahres eine Spendenbescheinigung über alle Spenden des Vorjahres.

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Eine direkte Patenschaft ist nicht möglich. Wer langfristig und regelmäßig spenden möchte, kann die bei der Projektgruppe Malabon als sogenannter Sponsor. Dies ist vor allem für Unternehmen interessant.

Die einfachste Möglichkeit ist die einer direkten Spende. Auch ist es möglich, sein Firmenlogo oder den Firmennamen auf meinem Trikot zu verewigen, die ich beim Training und den Events trage. Dazu bitte ich aber im Vorhinein um direkte Kontaktaufnahme. Für andere Ideen bitte ebenfalls einfach melden.

Nein! Für die Finanzierung der Aktivitäten, d. h. Startgelder, Gebühren, Transport, Unterkünfte, Verpflegung etc., und für die Anschaffung meines Materials werden keine Spenden verwendet. Das zahle ich sehr gerne aus meiner eigenen Tasche. Sollte Interesse an einem Sponsoring bestehen, in welcher Form auch immer, bitte ich um eine entsprechende Kontaktaufnahme. 

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