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Neuer Fokus

Nach dem Rennen ist vor dem Rennen. Und die Zeit bis zum Start des SRMR vergeht wie im Flug. Es ist also an der Zeit, meinen Fokus auf das Focus Raven MTB zu richten. Ich muss mich wieder an die Sitzposition auf dem Rad und an das Rad selbst gewöhnen.

Eigentlich bin ich mit dem Focus Raven weitaus weniger gefahren als mit jedem meiner anderen Räder (einschließlich meines Lastenrads). Aber ich habe im Laufe des Jahres einige längere Touren damit unternommen, und das Rad ist in einwandfreiem Zustand. Nun ja – es ist viel jünger als ich, also gehe ich davon aus, dass es durchhält.

Das Training selbst verläuft nach Plan. Ich fühle mich für die Veranstaltung recht fit, und in den nächsten Wochen geht es darum, den Feinschliff vorzunehmen – und die Motivation und den Kampfgeist hoch zu halten. Wirklich lange Touren sind nicht mehr geplant. Das B^Hard Ultracycling-Rennen bietet mir eine gute Grundlage für das SRMR.

Nächstes Wochenende findet an der örtlichen Schule eine Veranstaltung statt, bei der die „Projektgruppe Malabon e.V.“ vertreten sein wird – und ich auch. Ich werde die Leute über die Projekte informieren, die ich mit meinen Spendenaktionen unterstütze, und ich werde auch mein Fahrrad mitbringen. Das ist eine gute Gelegenheit, das Packen und Fahren in der endgültigen Konfiguration erstmals zu testen – vielleicht noch nicht ganz die allerletzte. Außerdem steht in zwei Wochen ein Bike-Fitting an, da ich mit einigen Problemen in der Schulter zu kämpfen habe. Die Beschwerden treten auch beim Fahren meiner anderen Räder auf, daher könnte es eher am Alter liegen als am Fahrrad 😉

Es gibt noch einige logistische Details zu klären. Die Fahrer haben weitere Informationen zu Medikamenten erhalten, die sie während des Rennens mitführen sollten. Das liegt vor allem an bakteriellen Infektionen, die während der Tour zu schweren Magenproblemen führen können. Das ist auch der Hauptgrund, warum manche Teilnehmer das Rennen aufgeben. Deshalb habe ich mir neue Flaschen mit Verschlusskappen gekauft, um etwas mehr Schutz zu haben. Bei MTB-Fahrern sind die zwar gang und gäbe, aber für Rennradfahrer wie mich fühlen sie sich etwas ungewohnt an.

Was die Ausrüstung angeht, fehlt mir noch ein Kocher, und möglicherweise muss ich mir einen neuen Helm zulegen. Zuletzt habe ich in ein neues Rücklicht mit integriertem Radar investiert. Ihr fragt euch vielleicht, wozu ich das in den Bergen brauche: Nicht, weil ich wissen möchte, ob mich ein Yak oder ein Pferd verfolgt, sondern weil wir einige Hauptstraßen befahren werden, auf denen mit ziemlich viel Verkehr und Lkw zu rechnen ist. Ich möchte nicht von Lkws überrascht werden, die dicht an mir vorbeifahren – daher könnte ein Rücklicht mit Radar eine nützliche zusätzliche Sicherheitsfunktion sein.

In den kommenden Wochen werde ich weitere Details zur Ausrüstung und zum Packinhalt teilen.

Bleibt dran,
Bert

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