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MDBC, die StreckeMDBC

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Am 21. Juni 2924 startet das Monaco di Baviera Classic, und wie der Name schon sagt, natürlich in München. Das ganze wieder unsupportet, das heißt ohne Unterstützung, über die schönsten Strecken der Alpen.

Von München aus geht es in südlicher Richtung zunächst Richtung Lenggries, dann entlang des Walchensees und über Mittenwald nach ca. 100 km nach Österreich. Entlang des Inntales, mit einer Abkürzung über einen Berg, geht es auf kleinen Straßen hinauf zum Reschenpass. Bis Prad am Stilfser Joch geht es ein paar Kilometer bergab, um dann die mehr als 24 km lange Passtraße bis auf 2757 m hinaufzuradeln. Hinter bis kurz vor Bormio, geht es sodann bereits wieder aufwärts zum Passo Torri di Fraele (1941 m). Von dort aus geht es über Bormio (ca. 300 km werden es bis hierin sein) und den Passo del Mortirolo (1852 m). Direkt nach der Abfahrt von der Passhöhe wird es zum Passo di Gavia (2618 m) weitergehen. Die Südrampe mit 18 km Länge und durchschnittlich 7,6 % Steigung geht es in umgekehrter Richtung wieder hinunter. Jetzt geht es über den Tasso Tonale in östlicher Richtung weiter Richtung Mezzocorona.

Die nächsten Kilometer sind für mich wieder bekanntes Terrain. Nach wenigen Kilometern Richtung Bozen, geht die Strecke bei Montan hoch hinauf nach Truden. Als ich dort vor einigen Jahren einmal unterwegs war, konnte ich diesen sehr heftigen Anstieg bereits einmal „genießen“. Damals aber ohne Gepäck. Immerhin weiß ich, dass oben ein Brunnen mit frischem Wasser und ein Cafe auf mich warten. In den Dolomiten angekommen, gibt es den Passo di Fedaia bis zum Fuße der Marmolada zu bezwingen. Ich hoffe, dass die Aussichten auf die Berge die Qualen etwas lindern werden. Hier ist ungefähr auch „Halbzeit“ was die Kilometer angeht.

Was jetzt als Nächstes kommt, kann man nur als „Sägezahnprofil“ bezeichnen. Nach Teilen der bekannten Sella-Runde, wie Passo Pordoi (2239 m), Sella Joch (2244 m), und Grödner Joch (2121 m), geht es über den Passo di Valparola (2192 m) weiter. Kurz vor Cortina d’Ampezzo geht es rechts ab den Passo Giau (2233 m) hinauf, und auf gleichem Weg bis Cortina wieder hinunter. Irgendwie glaube ich, dass ich mir dort ein Eis gönnen werde. Fünf Pässe auf 86 km…

Nach Cortina geht es zunächst bergauf, was nicht mehr überrascht. Über den Pass Tre Croci Cortina (1809 m) geht es weiter zur Großen Zinne, bis zur Auronzo Hütte auf 2230 m. Die darauf folgenden 40km geht es wirklich bergab. Nach einem 1800 m hohen Pass steht Ovaro auf dem Plan. Von hier geht es hinauf zum Passo della Forcella (Friaul) (1824 m). Hört sich nicht so schlimm an, ist es aber. Die Auffahrt von Ovaro ist nur 8,3 km lang, dafür aber mit einer durchschnittlichen Steigung von 15,8 %. Die letzten beiden Kilometer haben fast 20% Steigung. Noch habe ich keine Idee, wie das machbar ist. Als wenn das nicht genug wäre, geht es über den Monte Zoncolan (1740 m) mit 12% durchschnittlicher Steigung weiter Richtung Osten.

Nach dem Monte Zoncolan wird es etwas menschlicher. Der Nassfeld-Pass (Passo di Pramollo) (1552 m) ist der vorletzte große Anstieg des MDBC. Zum Abschluss geht es noch über die Großglockner Hochalpenstrasse (2504 m) wieder Richtung Norden, bis ich hoffentlich nach über 1200 km in München das Ziel erreichen werde.

Mit der wenigen Vorbereitung, die mir leider in den letzten Monaten möglich war, wird es ein wirklich schwieriger Ritt werden. Drückt mir die Daumen, dass ich heil wieder in München ankommen werde.

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